Rümpel

Die Gemeinde Rümpel liegt auf halber Strecke zwischen den Hansestädten Hamburg und Lübeck in unmittelbarer Nähe zu Bad Oldesloe. Die Gemeinde besteht aus den Ortsteilen Höltenklinken, Rohlfshagen und Rümpel. Von 1887 bis 1976 war Rümpel Bahnstation der Bahnstrecke Schwarzenbek–Bad Oldesloe.

Rümpel liegt an der Süderbeste, Norderbeste und Beste.

Der Ortsteil Höltenklinken wurde als Adliges Gut gegründet. Die Bauern des heutigen Hauptortes Rümpel waren dem Gut dienstpflichtig. Bereits 1593 ist eine Papiermühle als Wassermühle an der Beste nachgewiesen. Später wurde die Mühle als Pulvermühle und schließlich bis 1874 als Kupfermühle genutzt. Um 1850 wurde auf dem Gut eine Ziegelei erbaut und eine Brennerei betrieben. Nach der Annexion Schleswig-Holsteins durch Preußen wurde das Gut in den neuen Kreis Stormarn eingegliedert. Mit Einführung der preußischen Kommunalverfassung 1889 kam es zum Amtsbezirk Rümpel. Als 1928 die Gutsbezirke aufgelöst wurden, wurde Höltenklinken nach Rümpel eingemeindet. Es hatte damals 136 Einwohner.

Rohlfshagen war ein gottorfisches Domanialgut, das 1767 in 13 Erbpachtstellen aufgeteilt wurde, von denen der Rohlfshagener Hof mit mehr als einem Drittel der Gesamtfläche die größte war. Der Ort wurde 1402 zuerst schriftlich erwähnt. Die an der Süder-Beste gelegene Rohlfshagener Kupfermühle beherbergt seit 1863 ein regional bekanntes Ausflugslokal, das seinen wirtschaftlichen Aufschwung dem Bau der Lübeck-Hamburger Eisenbahn 1865 mit dem nahegelegenen Bahnhof Kupfermühle verdankt. Einen zweiten Bahnhof erhielt Rohlfshagen 1887 beim Bau der Eisenbahn Oldesloe-Schwarzenbek. Das 1913 gebaute Schulgebäude wird seit dem Anschluss an die Dörfergemeinschaftsschule in Bad Oldesloe 1973 für Veranstaltungen genutzt. Am 1. Januar 1978 erfolgte der Anschluss an die Gemeinde Rümpel. 1970 hatte Rohlfshagen 213 Einwohner.

Der heutige Kernort Rümpel wurde 1342 erstmals schriftlich erwähnt. Im 15. Jh. bestanden im Dorf zwölf Hufen, die dem Gut Klinken dienstpflichtig waren, welches 1928 eingemeindet wurde. Im 19. Jh. bestanden in Rümpel 14 Vollhufen, eine Dreiviertelhufe, fünf Bödner- und vier Anbauerstellen.

1954 wurde die Schule im Ortsteil Klinken geschlossen. Die Schule in Rümpel erhielt 1957 einen Erweiterungsbau und dient seit dem Anschluss an die Dörfergemeinschaftsschule in Bad Oldesloe 1973 als Veranstaltungsort.

Im Jahr 1928 wurde der Gutsbezirk Höltenklinken eingegliedert. Am 1. Januar 1978 kam die Gemeinde Rohlfshagen hinzu.

Größter Sportverein Rümpels ist der Rümpeler SV. Neben Fußball bietet der Verein auch Tanzsport und Gymnastik an

 

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